Gedankenblick in die Urzeit

Um das im Kapitel Planetenatmosphären Vermutete in ein konkreteres und auf geologische Zustände übertragenes Bild zu fassen, soll in einem Gedankenversuch die bereits vorgestellte Phänomengruppe des Kugelgranits qualitativ erfasst und in eine mögliche Entstehungswelt zurückversetzt werden. Dabei sollen nicht nur die „beweisbaren“ Parameter, sondern auch jene möglichen Parameter zu einem Ganzen gefügt werden, die den bekannten Phänomenen annähernd entsprechen könnten.

Es seien die wesentlichsten Auffälligkeiten des Kugelgranits nochmals kurz rekapituliert (vgl. Kap. Das Kugelgranit-Problem):

• Vorkommen der Kugeln in sehr unterschiedlichen kristallinen Muttergesteinen, also Gesteinen mit verschiedenem Chemismus, allerdings mit einem Quarzanteil von 50-60 Gewichtsprozent.

• Vorkommen nur in alten und sehr alten Gesteinskomplexen und erstaunlicherweise nicht in den zahllosen späteren Komplexen mit gleichem Chemismus.

• Vorkommen ausschließlich in kleinen, in benachbarte Gesteins¬komplexe eingedrungenen Pluton-Köpfen oder „Pluton-Blasen“ von einigen bis einigen Dutzend Metern Länge (also keine kilometergroßen Orbiculitkomplexe).

• Kugelige Schalenbildung, die man in magmatischen Schmelzen nicht vermuten würde, die aber an die Liesegangsche Ringbildung in kolloidal-gelatinöser Masse oder an sphärolithische Schalenbildungen im kieselsauren Gel-Kolloid der Achate erinnert.

• Gleiche oder ähnliche Schalenstruktur der Kugeln am einzelnen Fundort. Jedoch große Unterschiede der Schalenstrukturen von Fundort zu Fundort, zudem kein erkennbarer Zusammenhang zwischen Schalenstruktur (Dicke, Schalen-Anzahl, Körnigkeit, Kristallisations¬richtungen) und Chemismus des jeweiligen Muttergesteins.

• Sehr verschiedenartige Keime im Kugelzentrum (Kleinkeime, große Plagioklaskristalle, Gneisbruchstücke, Kugelfragmente).

• Plastisch stark verformte Kugeln, abgelöste und stark verformte Schalenfragmente, aufgerissene Kugeln mit eingedrungener Matrix.

• Erodierte, vom Rand her aufgelöste Kugeln. Erodierte Kugeln mit nachträglich erfolgtem nochmaligem Wachstum.

Kugelgranit:
Losgelöste Schalenfragmente  
Zum Vergleich:
Schalentrümmer in einem Achat
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Bewegt man diesen vielschichtigen und teilweise in sich widersprüchlich erscheinenden Phänomenkomplex gedanklich hin und her unter Einbezug der Vorstellung einer schweren, mineralhaltigen Mega-Atmosphäre der ersten Planetenzeit sowie unter Mitberücksichtigung der „plutonischen“ Entstehungs¬these des Kugelgranits (vgl. Kap. Das Kugelgranit-Problem), kann man zu einer Entstehungswelt gelangen, die beispielsweise so ausgesehen haben könnte: 

Man findet sich in einer mit dämmriger Finsternis erfüllten nebligen Atmosphäre von etwa 300 Grad Celsius, die bedeutend schwerer ist als Luft. Zu der stoffbedingten Schwere kommt ein gewaltiger Atmosphärendruck von einigen hundert bar hinzu, da die Gashülle der Erde Dutzende Male dicker bzw. höher ist als heute.
Die Atmosphäre grenzt an eine grün-dunkelgraue, lehmartige Masse, die den Grund bildet. Auf diese fällt der prasselnde Regen einer öligen Flüssigkeit, die gesättigtem Salzwasser ähnelt, allerdings noch schwerer und dichter ist als dieses. Die Flüssigkeit bildet an tieferen Orten Tümpel und Seen, aus denen Dampfschwaden aufsteigen und weggeweht werden. Der Druck, die Hitze und die chemische Beschaffenheit der Flüssigkeit stehen in einem solchen Gleichgewicht, dass die dampfenden Tümpel den Eindruck erwecken, es handle sich um heutige Verhältnisse, als senke sich eine stürmische Regennacht über ein Gebiet mit natürlichen Thermalquellen. In Wirklichkeit sind die Verhältnisse in dramatischer Weise verschieden von heute: Der unaufhörliche Sturzregen hinterlässt beim Aufprall Spuren eines schleimigen, mineralischen Ausfällungsproduktes, das sich unter der Oberfläche durch kontinuierliche Abstoßung der Restflüssigkeit eindickt und als Sediment nach und nach zu hunderten von Metern Mächtigkeit aufschichtet.
Der unablässig wehende oder strömende massenreiche „Wind“ treibt oder schwemmt Scharen von kleinen Brocken, die sich von der eingedickten Bodenmasse losgelöst haben, kollernd über den Grund hinweg. Ab und zu tauchen große, flache „Felsbrocken“ auf, die von dem dumpf dröhnenden Luftstrom über den Grund hinweg geschoben werden. Offenbar wirken dabei die gewaltige Schwere des Atmosphärengases und das dadurch verringerte Gewicht der Brocken zusammen.

Wenn man nun in die Tiefe der feuchten, graugrünlichen Prä-Gesteinsmasse hinunter dringt, erscheint diese in einer hart-lehmigen oder harzartigen Konsistenz. Sie besitzt nur knapp vier Fünftel der Schwere von heutigem Gestein, also ein spezifisches Gewicht von etwa 2.0. Mit einem Beil wäre ein Stück der Masse leicht abzuschlagen, denn sie ist in gewisser Tiefe wohl so hart wie Holz aber nicht so zäh und zugfest. Bei einer dünnen Scheibe würde die schwache Durchsichtigkeit sichtbar, die einen Fingerbreit in das Innere der Substanz reicht. Zu ritzen wäre sie ähnlich leicht wie erhärtetes Baumharz. Ihre Temperatur beträgt hier – zweihundert Meter unter der Erdoberfläche – um 350 Grad Celsius. Der Wärmefluss von unten nach oben (und damit auch der Wärmeverlust der Atmosphäre) ist erheblich. Die siliziumreiche Masse scheint merkliche Mengen von chemisch gebundenem und auch freiem Wasser zu enthalten und einer stetigen starken Diffusion von Substanzen verschiedener Art ausgesetzt zu sein. Aus diesem Grund ändert die Feinstruktur der einzelnen Partien unmerklich und unablässig. Die beschränkte Härte der Prä-Gesteinsmasse ist eine Folge der Kombination von heißer Temperatur, wasserhaltigem Chemismus, großmolekularer, kieselsäure-verwandter Struktur und lediglich partieller Kristallisation. Es bilden sich einzelne körnige Ansätze zur Kristallisation, ja es finden sich beispielsweise einzelne größere Feldspatkristalle, aber die Masse als Ganzes ist noch nicht konsolidiert, sondern chemisch gesehen in einem beweglichen Zustand.
Obwohl die Masse im Handstück mehr oder weniger stabil und hart erscheinen würde, reagiert sie in dieser Tiefe von zweihundert Metern bereits vollkommen plastisch. Dabei kann sie die in ihr enthaltenen Fremdkörper und Strukturen bis zur Unkenntlichkeit verformen. Sobald sie aber über Gebühr gedehnt oder geschert wird, bricht sie und bildet Spalten und Klüfte. Solche Klüfte füllen sich mit den allgegenwärtigen, mineralgesättigten Porenflüssigkeiten und heilen entweder durch Verfüllung mit verwandten Substanzen aus oder schließen sich wieder durch weitere tektonische Bewegungen, ähnlich wie in Gletschern. (Es gibt sogar Orte, wo diese Massen durch tektonische Bewegungen hoch emporgehoben werden und dann über ältere, härtere Schichten hinunter fließen, dabei Bruchstücke derselben mitschleifend und Schrammspuren wie auch Tillit-artigen Gesteins-Schlamm hinterlassend.)

In die Tiefe von mehreren hundert Metern hinunter dringend finden wir eine merkliche Veränderung des Milieus vor: Es herrscht eine nochmals um etwa 150 Grad höhere Temperatur (d.h. ca. 500 Grad) und eine größere Beweglichkeit oder Verflüssigung der Masse. Diese rührt nicht nur von der höheren Temperatur, sondern auch von dem höheren Wasseranteil, welcher von der weniger starken Entwässerung dieser Sorte von „Prä-Gestein“ in der Zeit nach der Ausfällung herrührt. Bei dieser Temperatur und dem enormen Druck bildet das beteiligte Wasser mit gewissen Mineralanteilen eine Art hochgesättigte Kieselsäure, die einen ansatzweise kolloidalen Zustand der Masse herbeiführt. Ein „Handstück“ davon wäre also weder ganz stabil noch ganz flüssig, sondern würde sich wie ein schwerer und fester Pudding verhalten. Diese Sorte von Prä-Gesteinsmasse befindet sich ähnlich einer unterirdischen Meeresströmung in einer langsamen, horizontalen Fliessbewegung. Sie grenzt mehr oder weniger scharf an die darüber liegende Zone, welche nicht nur weniger heiß ist, sondern sich auch weniger stark bewegt.
An dieser Fliessgrenze nun stoßen wir auf eine schlangenkopfförmige, einige Dutzend Meter lange Intrusion oder „Pluton-Blase“, die vor einiger Zeit von unten in die darüber liegende, weniger heiße Masse eingedrungen ist, indem sie diese durch ihren Wasserchemismus aufgeweicht und örtlich verdrängt hat. (Der Begriff „Pluton“ wird hier etwas missbräuchlich verwendet, indem er für magmatische Gesteinsschmelzen von 1000 Grad Celsius und mehr stehen würde, aber es steht kein verständlicherer Begriff für das zu Beschreibende zur Verfügung.) In dieser Pluton-Blase hat sich ein ganz spezielles Milieu gebildet, indem die Substanz der durchstoßenen Masse und die sich an ihr herunterkühlende Substanz des Blasen-Plutons durch Diffusionsprozesse in ein periodisch hin- und herschwingendes langsames Wechselspiel von Über- und Untersättigung durch quarz-, spat- und glimmerbildende Stoffe geraten ist. Vorher noch hatte die Pluton-Blase bei ihrem Hinaufdringen Fetzen oder Bruchstücke der verdrängten Substanz losgelöst, die jetzt in der Pluton-Masse schwimmen. Um diese Bruchstücke und um Spatkristalle, die sich in der Masse schon früher gebildet hatten, lagern sich nun schalenförmig die Substanzen der jeweiligen Übersättigung an. Die abwechselnd angelagerten Schalen, die vorerst nur rudimentäre Ansätze zur Kristallisation zeigen, sind ebenso gelatinös wie ihre Umgebung und damit ebenso weich und formlabil. Nach einiger Zeit sind die sphärisch gegliederten Kugelgebilde zu einer ansehnlichen Größe von 10 bis 15 cm angewachsen.
Weshalb aber konnte dieser eigenartige Vorgang in Gang kommen? Gewiss ist zunächst, dass die chemische Zusammensetzung des Plutons nicht von zentraler Bedeutung war, denn die Masse hätte gabbroid, dioritisch oder granitoid sein können. Als unverzichtbarer Faktor jedoch – so sagt die offizielle, magmatische Entstehungsthese – wirkt die verhältnismäßig rasche Abkühlung des Kugelgranit-Plutons innerhalb des weniger heißen, umliegenden Gesteinskomplexes. Was zudem von zentraler Bedeutung sein könnte – und das soll hier neu postuliert sein – ist der stark wasserhaltige Zustand, der sich an der Grenze zur Kolloidalität, zur großmolekular-gallertigen Konsistenz befindet. Dieser Zustand einer gewissen physikalisch-räumlichen „Bewahrung“ ermöglicht, dass die zur abwechselnden Schalenbildung notwendi¬gen großräumigen Diffusionsströme sowie Über- und Untersättigungen nicht von den kleinräumigen Konvektions- und Vermischungsbewegungen, wie sie sich in normalen heißen Flüssigkeiten vorfinden, überlagert und zerstört werden. Zudem erhöht dieser Grenzzustand die Wahrscheinlichkeit, dass sich innerhalb der Masse andere Gel-Körper bilden und aufrechterhalten können, wie sie in den weichen, noch nicht durchkristallisierten Kugeln augenscheinlich vorliegen.

Kehren wir zur Pluton-Blase zurück. Ihr labiles Milieu bleibt nicht lange ungestört. Bereits drängt sich in der Nähe eine andere, größere Pluton-Blase in die darüber liegende Zone, diese durch Verdrängungskräfte bewegend und im Temperaturzustand verändernd. Dies wirkt sich auf unser Orbiculit-Pluton aus, das nun seitlich eingedrückt wird, wodurch die Masse nach unten und oben ausweicht und die betroffenen Kugeln dehnt und in eine längliche Form zwingt. Einige der Kugeln werden aneinandergedrängt und zusammen¬gedrückt. All dies geschieht über „Tage“ oder „Wochen“, in menschlichen Verhältnissen gemessen also langsam. Trotzdem sind die Kugeln noch zu weich, als dass sie alle Dehnungs- und Druckbewegungen unbeschadet überstehen könnten. Einzelne Orbicule verlieren Teile ihrer Schalen, da diese nur lose übereinander haften, andere brechen auf. Zudem verflüssigt sich die gallertige Masse an einzelnen exponierten Stellen zwischen und in den Kugeln. Die verflüssigte Masse kristallisiert später zu einem pegmatitischen, in größere Kristalle gegliederten Gestein aus, das in Nestern neben und in den Kugeln erscheint.
Am unteren Ende der Pluton-Blase ist die Temperatur jetzt wieder etwas angestiegen, zudem macht sich die Wasserhaltigkeit des störenden Nachbar-Plutons durch Diffusion bemerkbar. Die Folge davon ist, dass die unteren Kugeln zu erodieren d.h. sich vom Rand her aufzulösen beginnen. Die aufgelöste Kugelsubstanz – chemisch nahezu identisch mit der umgebenden Matrix – ist der Struktur nach kaum von dieser zu unterscheiden.
Nach einer gewissen Zeit hören die Störungen auf, und die Kugeln und Kugelfragmente erleben durch weitere Abkühlung und ein erneutes Einsetzen des Pulsierens von Über- und Untersättigungen eine nochmalige Wachstums¬phase: Neue Schalen legen sich um die teilweise erodierten Kugeln.
Ein kleines Erdbeben wie es in dieser Zeit häufig vorkommt erschüttert die Massen und führt zu lokalen Gleitbewegungen und Verwerfungen. Innerhalb der Pluton-Blase kommt es zu einer Verflüssigung der halbharten Gallert-Gesteinsmasse entlang gewisser Scherungslinien. Auch diese verflüssigte Masse kristallisiert später zu dem pegmatitischen Gestein aus, das sich in krummen Adern durch den Orbiculit zieht.
Langsam kühlt die Pluton-Blase in den nächsten Zeiten um einige Dutzend Grad ab, indem sie durch großräumige Fliessbewegungen der Erdoberflächenmasse in eine etwas weniger heiße Zone transportiert wird, wo die ungefähre Temperatur der Erdoberfläche herrscht, also ca. 300 Grad Celsius. Während dieser Verschiebung entstehen durch tektonische Kräfte mehrere Risse mitten durch die schon recht harte Orbiculit-Zone. Die Risse füllen sich mit einer von unten einschießenden heißen Masse, die später als aplitartiges Ganggestein mitten durch einzelne Kugeln hindurch geht.

An die Erdoberfläche gelangt die mittlerweile erstarrte Pluton-Blase aber vorerst nicht. Noch spielen sich dort über lange Zeiten die beschriebenen Ablagerungsvorgänge aus den schweren Atmosphärengasen bzw. -flüssigkeiten ab, die zu einem unaufhörlichen Wachstum der weltweiten Komplexe des späteren Kristallingesteins und damit der kontinentalen Blöcke, der Kratone, führen (möglicherweise nur eines einzigen, einen Erddrittel bedeckenden Megakratons mit eigenen „Klima“- und Ablagerungs¬prozessen). Später, als diese archaische Art von Kontinentalwachstum abgelöst wird durch die Prozesse der einsetzenden Plattentektonik mit ihren Metamorphosen und Anreicherungen in magmatischen Aktivzonen, werden auch die gallertig-kieselsauren Zustände mit ihren Möglichkeiten zu komplexen Diffusionsprodukten immer seltener, bis sie eines Tages unwiederbringlich der Erdvergangenheit angehören. Einzig in der Achatbildung durch Diffusionsprozesse in kolloidaler Kieselsäure zeigt sich in späteren Epochen noch ein Abglanz jener eigenartigen Vorgänge der ersten Erdenzeiten. 

Erst nach unendlichen Zeiträumen, nachdem das chemisch gebundene und freie Wasser endgültig in die entstehenden Mineralien eingebaut oder aus ihnen ausgesondert worden ist, die Erdmassen zu hartem Gestein auskristallisiert, die Erdoberfläche erkaltet und die noch folgenden zahllosen neuen Schichten wieder durch lange währende Erosion abgetragen worden sind, gelangen die Kugeln der Pluton-Blase endlich an die völlig veränderte Erdoberfläche. Hier, mitten in den finnischen Wäldern, gucken sie als Fremdlinge aus einer heißen, unverständlichen Urwelt an den reinen Himmel der heutigen Erde. Niemand würde ihnen glauben, wenn sie den fichtenumkränzten Seen, die arglos von ihrer Abkunft aus alter Gletschertätigkeit erzählen, ihre wahre Herkunft schildern würden. Zu anders ist die Welt geworden. –

Diese Ausführungen, die nicht Anspruch auf „Richtigkeit“, hingegen auf „möglicherweise richtige Richtung“ erheben wollen, vermögen folgendes zu zeigen: Wenn die Welt des Archaikums oder frühen Proterozoikums tatsächlich so andersartig ausgesehen hätte, wie sie beispielartig geschildert worden ist, wie anders sollte man sich ihr dann überhaupt nähern können als durch anschauliche Gedankenkraft, die es wagt, die Phänomene in ihrer qualitativen Gesamtheit mit praktisch-sinnlichem Gespür zu erfassen? Analyse und Ableitung allein, und sondern sie auch zahllose Substanzen und Einzelphänomene, gelangen weniger zu solch ganz andersartigen Bildern als zu Bildern, die den bereits bekannten der heutigen Erde gleichen. Kugelgranit beispielsweise muss dann ungeachtet der völlig exotischen Morphologie der Kugeln rein magmatisch entstanden sein, weil die Analyse seiner Chemie Identität mit derjenigen des Granits und des heutigen Magmas zeigt. Die Möglichkeit, ganz andere Entstehungs¬prozesse zu denken, ist abgeschnitten, weil diese nicht mehr eins zu eins nachgebildet und analysiert werden können. Man möchte aber doch die Einzelerkenntnisse in einem Gesamtzusammenhang so vor sich haben, dass keine störenden Lücken auftauchen, sondern ein großflächig einleuchtendes Bild des annähernd Richtigen oder Wahrscheinlichen entsteht.